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Entwicklungsetappen

Modell einer möglichen Bebauung des Postareals
(Informationsveranstaltung Juli 2018)

Aufgrund seiner Entstehungsgeschichte und teilweise aufgrund seiner geographischen Lage weist Obfelden keinen erkennbaren Dorfkern auf. Die Gemeinde entwickelte sich um die fünf Weiler und entlang der Dorfstrasse, was dazu führte, dass ein langgezogenes Dorfbild entstand. Gleichzeitig ist das Bedürfnis in der Bevölkerung hoch, dass in der Gemeinde ein Zentrum mit Begegnungsmöglichkeiten entsteht.

Involvierte Grundeigentümer – verschiedene Interessen

Rund um das Postareal besteht die Möglichkeit, ein Gebiet mit Zentrumsfunktion zu realisieren. 2012 hat die Gemeinde daher eine Gestaltungsplanpflicht über Teile der betroffenen Parzellen erlassen (Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012). Das Gebiet umfasst Grundstücke verschiedener Eigentümer. Involviert sind neben Privaten auch die Migros-Genossenschaft Zürich, die Landi Obfelden und die Gemeinde. Die teilweise weit auseinander liegenden Vorstellungen und Bedürfnisse stellten eine Herausforderung an ein gemeinsames Vorgehen dar.

Blick auf einen Teil des Postareals, mit der ehemaligen Post-Filiale und dem ehemaligen Restaurant Kreuzstrasse im Hintergrund.

Testplanung durch die Gemeinde

Die Gemeinde beabsichtigte, die bauliche Entwicklung des Postareals in einem privaten Gestaltungsplan und einem Zusammenarbeitsvertrag zu verankern. Da unter den Grundeigentümern jedoch kein Konsens erzielt werden konnte, initiierte die Gemeinde im 2014 selbständig eine durch ein Begleitgremium unterstützte Testplanung für das Postareal (inhaltliche Bearbeitung durch Stücheli Architekten, Zürich).