Mit dem Projekt ODO sind auf dem Abschnitt vom Knoten Rütli bis Knoten Toussen verschiedene Massnahmen entlang der Dorfstrasse geplant, um die Durchfahrt durch die Gemeinde Obfelden im Nachgang zur Eröffnung des Autobahnzubringers unattraktiv zu gestalten. Es ist eines der komplexesten Vorhaben, das die Gemeinde Obfelden jemals durchgeführt hat. Diverse kantonale Fachstellen, Spezialisten und Fachplaner, Ingenieurbüros, Landschaftsarchitekten, Blaulichtorganisationen, ÖV-Betriebe, Rechtsberater, Bauherrenvertreter, die Arbeitsgruppe ODO und einige mehr waren oder sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Projekt involviert oder begleiten das Projekt.
Darüber hinaus bestehen diverse Abhängigkeiten zu anderen Projekten und Vorhaben der öffentlichen Hand oder von Privaten. Der grosse Projektperimeter von fast 2 Kilometern Länge führt ausserdem dazu, dass unzählige Grundstücksbesitzer als direkte Anstösser vom Projekt betroffen sind. Da die Dorfstrasse die Hauptverkehrsachse der Gemeinde ist, besteht ferner ein allgemein hohes Informationsbedürfnis seitens der Bevölkerung.
Das Ziel des Projekts ODO ist eine möglichst hohe Verkehrsverlagerung des Durchgangsverkehrs auf den Autobahnzubringer. Zugleich soll entlang der Dorfstrasse der Strassenraum aufgewertet und siedlungsorientiert gestaltet werden und auch die Lärmbelastung für die Anwohnenden soll minimiert werden. Grundsätzlich ist vorgesehen, die Dorfstrasse zu verschmälern und die Trottoirs zu erweitern. Auch neue Strassenquerungen sind vorgesehen und einige Busbuchten sollen aufgehoben werden.
Projekt-Organisation ODOIn Sonderausgaben des Bulletins und mit Medienmitteilungen informiert die Gemeinde Obfelden regelmässig über das Projekt:
Im Zusammenhang mit der öffentlichen Planauflage des Strassenprojekts sowie der Bachdurchlässe Wolserbach und Lindenbach ist es zu zahlreichen Einsprachen gekommen. Sie haben den Fortschritt des Projekts ODO stark verlangsamt und zugleich Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Nach einer umfassenden Qualitätsüberprüfung hat sich der Gemeinderat entschieden, das Projekt ODO zu überarbeiten und anschliessend nochmals aufzulegen.