Zwischenzeitlich wurden die Überbauungen einiger privater Investoren sowie ein Begegnungsplatz fertiggestellt. Die Entwicklung der Überbauung auf den Parzellen in Gemeindebesitz folgt demnächst.
Nachdem im Sommer 2024 eine erste Bauetappe abgeschlossen – u.a. mit Migros Voi und Friseur-Salon – und im Oktober 2024 der Begegnungsplatz auf dem Postareal feierlich eröffnet wurden, ist mittlerweile auch die Testplanung für die Überbauungen der Parzellen in Gemeindebesitz abgeschlossen. Vorgesehen sind vier Gebäude – mit Restaurant, Saal und insgesamt 42 Wohnungen. Beteiligt an den Planungsarbeiten war eine 9-köpfige Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Bevölkerung, die unterstützt wurde durch einen Architekten und einer Fachperson von bonacasa (Immobilienentwicklungsfirma mit Fokus auf Wohnen für alle Generationen).
Die Arbeitsgruppe traf sich monatlich und erarbeitete und diskutierte Vorschläge, welche verschiedene Nutzungen auf den Baufeldern der Gemeinde realisiert werden sollen. Die Resultate sind in die Planung der Überbauung eingeflossen. In einem nächsten Schritt wird daraus ein Nutzungs- und Betriebskonzept erarbeitet und die Baukosten werden berechnet.
Auf den Parzellen in Gemeindebesitz sollen gemäss aktuellem Stand vier Gebäude mit insgesamt 42 Wohnungen entstehen. Mit einem attraktiven Wohnungsmix zwischen 1.5 Zimmer Wohnungen bis zu 5.5 Zimmer Wohnungen, die als Familienwohnung oder als WG-Wohnung genutzt werden können, soll eine attraktive Wohnungsvielfalt entstehen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen anspricht. Sämtliche Wohnungen sollen für mehrere Generationen nutzbar sein und so ausgebaut werden, dass ein Wohnen für ältere Personen problemlos möglich ist.
Neben einer grossen Vielfalt an Wohnungen spielen auch Gewerbeflächen und gemeinschaftlich nutzbare Flächen eine wichtige Rolle: Vorgesehen sind zwei Gewerbeflächen, davon ist eine explizit für ein Restaurant bestimmt. Auch ein öffentlich nutzbarer Saal, Büroräumlichkeiten und eine öffentliche WC-Anlagen sind eingeplant. Das Baufeld D, welches für ein Restaurant vorgesehen ist, erlaubt eine Restaurantgrösse von ca. 75 Innenplätzen inklusive Sääli und einer Terrasse mit ca. 50 Aussenplätzen, was der ungefähren Grösse dem damaligen Restaurant Kreuzstrasse entspricht. Das Restaurant würde dabei direkt an den bereits erstellten Begegnungsplatz anschliessen und so einen lebendigen Treffpunkt schaffen können.
Weitere Informationen
Das weitere Vorgehen zum Postareal wird an der Urne entschieden. Die Bevölkerung wird dabei über den Vorschlag des Gemeinderats befinden, wie das Bauvorhaben umgesetzt werden soll (Gemeinde baut selber vs. Investor baut im Baurecht). Aktuell prüft der Gemeinderat hierzu die Optionen und finanziellen Rahmenbedingungen. Die Urnenabstimmung soll voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2026 stattfinden.
In engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Postareals stehen auch die Umgestaltung der Dorfstrasse und der Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Die beiden Massnahmen sind zwar nicht direkte Bestandteile des Gestaltungsplans, stehen allerdings mit dessen Zielsetzungen und Festlegungen in enger Verbindung und stärken die Zentrumswirkung des Postareals in hohem Masse.