Unter dem Titel «En sidigi Sach» entführt die Schauspielerin Heidi Züger mit ihrer szenischen Lesung in die Zeit der Seidenherstellung in Obfelden, die Blütezeit der Stehli-Fabriken und in das Leben von Maria Ulrich. Maria Ulrich arbeitete in den Stehli-Fabriken in Oberarth und Obfelden und gilt als literarisches Sprachrohr der schweizerischen Seidenfabrikation.
Wussten Sie zum Beispiel, dass die Obfelder Seidenweberei Stehli um die Wende des 19./20. Jahrhunderts zu den umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz zählten? Und über 600 Mitarbeitende beschäftigte? Nebst der Fabrik in Obfelden produzierte «Stehli &Co.» mit insgesamt acht Seidenproduktionsstandorten auch in Oberarth, Italien sowie den USA.
Die Schauspielerin Heidi Züger entführt uns mit ihrer szenischen Lesung in eine spannende und für viele Obfelderinnen und Obfelder weitgehend unbekannte Epoche: In Maria Ulrichs Werk „Der Heimweg“ geht eine moderne Selfmade-Woman ihren Weg zwischen unerwiderter Liebe, Leidenschaft für die Seide und ihrer vielschichtigen Seiden-Herstellung.
Für alle, die an der Geschichte von Obfelden Interesse finden, ein Muss. Lokale Geschichte – spannend und lebendig inszeniert.
Details zur Veranstaltung
🗓️ Freitag, 23. Oktober 2026
⏱️ Beginn: 20:00 Uhr, Einlass und Barbetrieb ab 19:00 Uhr
📍 Primarschule Obfelden, Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65, 8912 Obfelden
🎟️ Tickets: Fr. 30.– / mit Legi 25.– / Familien Fr. 70.– (Kinder bis 16 Jahre)
Tickets unter www.kulturobfelden.ch oder direkt vor Ort.