Obfelden ist erst seit 1847 eine selbstständige Gemeinde, verfügt aber über eine vielfältige Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Ein Goldschatz zeugt von Reichtum in der römischen Siedlung bei Lunnern. Im Sonderbundskrieg wurde hier eine Schlacht ausgefochten. Konflikte mit Ottenbach begünstigten nach der Gründung der Schweiz 1848 die freundnachbarschaftliche Zusammenarbeit mit Merenschwand.
Aktuelle Themen unterwegs liegen vorwiegend in der Schönheit der Natur – mit dem Velo geht’s deshalb zuerst entlang der Reuss bis zur Lorzenmündung, danach durch Wälder, Felder und entlang Bäche über Naturstrassen bis hoch zur Autobahn. Wem gehört eigentlich der Wald, wem die Flurstrassen, wem die Bäche? Wer kümmert sich um deren Pflege und Unterhalt? Nach dem Mittagessen im MyStop geht’s weiter via Mettenholz, überqueren der A4, vorbei an der Hündelerhütte, dem Isenberg, und danach wieder dorfabwärts bis nach Rickenbach und zurück zum Startpunkt.
Eckwerte
Unter der Leitung von Peter Weiss, Gemeinderat, und Bernhard Schneider, Historiker, fährt die Gruppe mit dem Velo oder E-Bike rund um Obfelden der Grenze nach (ca. 16 km). Unterwegs gibt es Informationen und die Möglichkeit für Gespräche über Obfelder Politik und Geschichte mit den beiden Referenten.
Ein einfaches Mittagessen im Restaurant MyStop (Pasta Plausch) wird von der Gemeinde offeriert.
Eine Anmeldung ist bis am 17. September 2025 per E-Mail an peter.weiss@obfelden.ch möglich. Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf 30 Personen limitiert.